Warum Schriften einbinden? Was soll das?
Ein wesentliches Gestaltungselement beim Erstellen einer Website ist die verwendete Schriftart. Auf unseren PCs haben wir eine ganze Menge solcher Schriften und können uns gestalterisch so richtig austoben. Häufig kommt dann jedoch das böse Erwachen, wenn man seine liebevoll gestaltete Seite auf dem PC eines Freundes oder auf der Arbeit aufruft und plötzlich alles in Times New Roman angezeigt wird, statt in der tollen Schrift, die da doch eigentlich zu sehen sein müsste.
Der Grund dafür ist Folgender: Wenn wir unsere Schrift formatieren, dann wird in einer Styledatei (
CSS) oder direkt im Quelltext die von uns eingestellte Schriftart vermerkt, damit der Browser “weiß”, welchen Absatz er in welcher Schriftart darstellen soll. Steht im Quelltext unserer Seite, dass der Text auf der Startseite in der Schriftart ‘Metrophobic’ angezeigt werden soll, dann greift der Browser auf die auf unserem Computer installierten Schriften zu, damit eine entsprechende Darstellung möglich ist. Betrachtet nun jedoch ein User unsere Website, der die gewählte Schriftart nicht auf seinem System installiert hat,
dann kann diese Schriftart natürlich nicht dargestellt werden. Damit der vorhandene Text jedoch für jedermann lesbar ist, wählt der Browser eine Alternativschrift (family) aus. Um solche Probleme zu vermeiden, war es lange Zeit ratsam sich für Standardschriften zu entscheiden, die auf jedem System vorhanden sind. (Bsp.: Arial, Verdana) Um dennoch ein wenig gestalten zu können, behalf man sich hier und da, indem man eine ausgefallene Schriftart per Grafik ausgegeben hat.
Dies ist zwar optisch eine gute Lösung, für Suchmaschinen allerdings völlig uninteressant, die "lesen" nämlich keine Bilder...
Die google WebFonts schaffen hier schnell und unkompliziert Abhilfe. Google WebFonts “ersetzt” quasi die fehlenden Systemschriften unserer Seitenbesucher.
hier weiterlesen (kostenlose
Registrierung erforderlich)